Wörter, Zeichen, Sätze, Absätze und Lesezeit live beim Tippen zählen.
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Was ist ein Wörter- und Zeichenzähler?
Ein Wörterzähler ist das simpelste Schreibwerkzeug überhaupt - und ein nützliches: er sagt dir, ob dein Entwurf in eine harte Grenze passt. Tweets enden bei 280 Zeichen. Ein SEO-<title>, den Google zuverlässig zeigt, hat ungefähr 60. Eine Meta-Description, die Google selten kürzt, liegt bei etwa 160. Sogar eine Schul- oder Studienarbeit kommt fast immer mit einer Zahl im Briefing.
Der Coddy-Zähler geht über die Basics hinaus. Er nutzt die Intl.Segmenter-API des Browsers, um *Grapheme* zu zählen - Zeichen, wie der Mensch sie wahrnimmt -, sodass ein Emoji wie 👨👩👧 als ein Zeichen zählt, nicht als sieben. Auch Arabisch, Chinesisch, Japanisch und Koreanisch werden korrekt verarbeitet, wo ein simples Whitespace-Split entweder unter- oder überzählt.
Alles läuft im Browser. Dein Text verlässt das Gerät nicht, was wichtig ist, wenn du Zeichen in einem E-Mail-Entwurf, in einem privaten Dokument oder in einem Code-Snippet mit Secrets zählst.
Was beim Zählen wichtig ist
*Zeichen* und *Grapheme* sind nicht dasselbe. Ein modernes Emoji kann 4–8 Unicode-Codepoints umfassen, aber als ein Zeichen gerendert werden - gängige Plattformen wie Twitter oder iMessage zählen graphem-bewusst.
Die meisten SEO-Tipps meinen *sichtbare* Zeichen, nicht Bytes. Eine 160-Zeichen-Meta ist über Browser hinweg in etwa gleich, die Pixelbreite variiert - 160 ist eine Faustregel, keine harte Grenze.
Die durchschnittliche stille Lesegeschwindigkeit liegt bei etwa 200–250 Wörtern pro Minute, gesprochen bei 130–160. Coddy rechnet mit 225 bzw. 150.
So benutzt du den Zähler
1
Text einfügen oder schreiben
Der Zähler aktualisiert sich bei jedem Tastendruck. Ersetze den Beispieltext oder klicke *Leeren* für einen frischen Start.
2
Die großen Zahlen im Blick behalten
Wörter- und Zeichenanzahl stehen ganz oben hervorgehoben. Nutze sie für Wortlimits, SEO-Checks oder Social Posts.
3
Die Längenleisten prüfen
Die farbigen Balken unter *Längen-Limits* zeigen den Fortschritt gegen gängige Obergrenzen - Tweet, SEO-Titel, Meta-Description, OG-Description, SMS. Sie werden rot, wenn du drüber bist.
4
Detail-Stats für Lektoratsentscheidungen
Längstes Wort und Satzanzahl helfen, wenn du den Verdacht hast, ein Absatz ist zu dicht. Lese- und Sprechzeit helfen bei Talk-Skripten und Voiceovers.
Häufige Längenlimits
Ungefähre Obergrenzen, die Plattformen erzwingen oder die Autor:innen anpeilen. Daumenregeln, keine Gesetze.
Wo
Limit
Hinweise
X-/Twitter-Post
280 Zeichen
Links zählen unabhängig von ihrer Länge als 23 Zeichen
SEO <title>
~60 Zeichen
Google kann längere Titel in den SERPs kürzen
Meta-Description
~160 Zeichen
Pixelbasiert; 155 ist die sicherere Zielmarke
Open-Graph-Description
~200 Zeichen
Gut auf Facebook und LinkedIn; Twitter kürzt früher
SMS (einfach)
160 Zeichen
Darüber wird die Nachricht in mehrere abgerechnete Segmente geteilt
Slack-Vorschau
~150 Zeichen
Mehr wird hinter *Mehr anzeigen* versteckt
Was du im Zähler ausprobieren kannst
Passt ein Tweet?
Entwurf einfügen und den *X-/Twitter-Post*-Balken beobachten. Wird er rot, kürzen, bis er wieder neutral wird.
Im echten Twitter zählen Links unabhängig von ihrer Länge als 23 Zeichen - ein Tweet, der hier zu lang wirkt, kann real passen. 280 ist eine sichere Obergrenze.
SEO-Titel und Meta-Description trimmen
Erst den Seitentitel einfügen und den Balken *SEO-Titel* beobachten (Ziel ~60). Dann die Description einfügen und auf *Meta-Description* schauen (Ziel ~155).
Die Balken erledigen die Kontrolle, ohne dass du zählst. Google schreibt Tags manchmal um, aber unter dem weichen Limit zu bleiben erhöht die Chance, dass das Original erscheint.
Skriptlänge schätzen
Video- oder Podcast-Skript einfügen. Die Zeile *Sprechzeit* zeigt grob, wie lange du in entspanntem Tempo brauchst (~150 WPM).
Hilfreich, um ein Skript auf eine Ziellaufzeit zu trimmen. Profis sprechen meist etwas schneller als die Schätzung.
Häufige Zählfehler
Bei Unicode-Text Bytes statt Zeichen zählen. Ein einzelnes Emoji kann 4–8 Bytes belegen - Plattformen messen *Zeichen*.
Auf exakt 160 in der Meta-Description zielen - Googles Cut ist pixelbasiert, ein langer Titel in Großbuchstaben kann vor 160 abgeschnitten werden. Auf ~155 zielen und das Keyword vorne platzieren.
Annehmen, der Zähler stimmt exakt mit Word überein. Word zählt Bindestrich-Wörter und Kontraktionen anders - 1–3 % Abweichung ist normal und meist irrelevant.
FAQ Wörter- und Zeichenzähler
Wie behandelt der Zähler Emojis?
Er zählt Grapheme über Intl.Segmenter - Zeichen, wie sie wahrgenommen werden. 👨👩👧 (ein Familien-Emoji aus 7 Codepoints) zählt als 1 Zeichen, genau wie auf Twitter oder in iMessage.
Warum weicht meine Wortzahl von Microsoft Word ab?
Zähler streiten sich über Bindestrich-Wörter (state-of-the-art - eins oder vier?), Kontraktionen, URLs und Dezimalzahlen. 1–3 % Unterschied zwischen Tools ist normal und selten relevant.
Ist die Lesezeit genau?
Eine vernünftige Schätzung auf Basis der durchschnittlichen stillen Lesegeschwindigkeit Erwachsener (~225 Wörter/Min). Echte Leser:innen variieren stark - Kinder, Zweitsprachler, Überflieger - als Richtwert, nicht als Stoppuhr nutzen.
Funktioniert der Zähler auch in anderen Sprachen?
Ja. Intl.Segmenter ist locale-aware und behandelt Arabisch, Chinesisch, Japanisch, Koreanisch, Hebräisch, Thai und weitere Schriften korrekt. Ältere Browser fallen auf Whitespace-Split zurück, was CJK-Sprachen unterzählt.
Bleibt mein Text privat?
Ja. Alles läuft im Browser - der Text wird nicht hochgeladen, geloggt oder geteilt. Sicher für Entwürfe, private Nachrichten und sensible Texte.