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UUID-Generator

UUIDs v1/v4 im Batch erzeugen, kopierbereit.

Zuletzt aktualisiert

Version
10 UUIDs
ErgebnisV4
Läuft im Browser mit window.crypto
  1. 12776c02a-f66e-4159-90ed-288d4f2a9c70
  2. 2154df6e0-48d0-44f7-bc36-7094a4c5637c
  3. 3665755d6-1278-4972-91f2-fe5f33bb6ca3
  4. 480305e83-389b-48b2-a6d3-d739f764238a
  5. 55465366f-c45b-4610-b41c-343f842060aa
  6. 6c6e51908-9b6b-4a06-a152-ee5f96c9df50
  7. 7839f9e3c-8f76-410d-af8a-a527535bcc77
  8. 86fea4796-687d-483c-828e-b54aaa48ca08
  9. 98d2b6b10-3db6-44cb-8145-97d60feea579
  10. 10891223b5-681b-4be9-811b-b521ee5dd783

Was ist ein UUID-Generator?

Ein UUID-Generator erzeugt Universally Unique Identifier — 128-Bit-Werte, bei denen statistisch garantiert ist, dass sie mit keiner anderen UUID irgendwo auf der Welt kollidieren. Entwickler nutzen sie als Primärschlüssel in Datenbanken, als IDs für API-Ressourcen, als Namen für Test-Fixtures, als Message-IDs in Queues und als Identifier in verteilten Systemen.

Das Schöne an UUIDs: Jede Maschine kann eigenständig eine erzeugen und sich darauf verlassen, dass niemand sonst denselben Wert produziert. Kein zentraler Zähler, keine Sequenz, die abgestimmt werden muss, kein Round-Trip zum Server. Das macht sie überall dort brauchbar, wo ein System IDs vergeben muss, ohne vorher um Erlaubnis zu fragen.

*GUID* (Globally Unique Identifier) ist der Microsoft-Name für denselben 128-Bit-Identifier. Im Entwickleralltag meinen GUID und UUID also dasselbe — die Ökosysteme bevorzugen einfach unterschiedliche Bezeichnungen.

Was du beim Erzeugen von UUIDs lernst

  • UUID v4 ist die häufigste Variante — rein zufällig und für allgemeine IDs bestens geeignet.
  • UUID v7 ist *zeitsortiert*. Du bekommst dieselbe Eindeutigkeit wie bei v4, aber die IDs spielen sauber mit Datenbank-Indizes zusammen (neue Zeilen landen ungefähr in chronologischer Reihenfolge).
  • Eine UUID ist ein *Identifier*, kein *Geheimnis*. Verwende sie nicht als Access-Token, außer sie ist Teil eines größeren Sicherheitskonzepts.

Schritt für Schritt eine UUID erzeugen

  1. Version wählen

    Nimm v4 für zufällige IDs, v7 für zeitsortierte IDs, die sich gut indexieren lassen, oder v1 für Legacy-Systeme, die einen Timestamp + Node-ID brauchen.

  2. Anzahl festlegen

    Erzeuge eine einzelne UUID für eine schnelle ID — oder bis zu 1.000 auf einmal, wenn du eine Datenbank seedest oder API-Antworten mockst.

  3. Format wählen

    Schalte Großbuchstaben, Bindestriche und geschweifte Klammern ({...}) je nach der Konvention ein, die deine Datenbank, dein Code oder deine Plattform erwartet.

  4. Auf Kopieren bzw. Alle kopieren klicken

    Kopiere eine einzelne UUID oder die ganze Liste. Alles wird lokal in deinem Browser erzeugt.

UUID-Versionen auf einen Blick

Die fünf gängigen UUID-Versionen — und wann du welche nimmst.

VersionQuelle der EindeutigkeitWann sinnvoll
v1Timestamp + MAC-AdresseLegacy-Systeme; kann die MAC des Hosts verraten
v3MD5-Hash aus Name + NamespaceDeterministische IDs, die aus einem String abgeleitet werden
v4Kryptografische ZufallszahlenStandard für die meisten Anwendungen — im Zweifel diese hier
v5SHA-1-Hash aus Name + NamespaceWie v3, nur mit stärkerem Hash
v7Unix-Timestamp (ms) + ZufallsanteilDatenbank-Primärschlüssel — chronologisch sortierbar

UUID-Beispiele zum Ausprobieren

Eine typische UUID v4

Zufalls-ID

550e8400-e29b-41d4-a716-446655440000

Fünf Hex-Gruppen, getrennt durch Bindestriche. Die 4 an Position 13 zeigt, dass es sich um eine UUID der Version 4 (zufällig) handelt.

UUID innerhalb eines JSON-Datensatzes

Datensatz
{  "id": "550e8400-e29b-41d4-a716-446655440000",  "name": "Lesson 1",  "createdAt": "2026-04-25T10:00:00Z"}

APIs liefern UUIDs typischerweise als Strings im JSON aus. Viele Datenbanken bringen außerdem einen nativen UUID-Spaltentyp mit, der die ID als 16 Bytes statt als 36 Zeichen ablegt.

Formatvarianten im Vergleich

Kleinbuchstaben

550e8400-e29b-41d4-a716-446655440000

Großbuchstaben

550E8400-E29B-41D4-A716-446655440000

Mit Klammern (Microsoft-Stil)

{550E8400-E29B-41D4-A716-446655440000}

Ohne Bindestriche

550e8400e29b41d4a716446655440000

Derselbe 128-Bit-Wert, vier unterschiedliche Schreibweisen. Such dir innerhalb eines Projekts eine aus und bleib dabei — gemischte Formate führen zu nervigen Bugs beim Vergleichen.

Typische Fehler im Umgang mit UUIDs

  • Eine UUID als Beweis dafür zu nehmen, dass jemand eine Ressource besitzt. Sie ist nur ein Identifier — Autorisierung gehört separat ins System.
  • UUIDs als Passwörter oder Session-Tokens einzusetzen. Dafür sind sie standardmäßig nicht geheim genug.
  • Groß-/Kleinschreibung, Klammern und bindestrichlose Formen wild gemischt in derselben Datenbank zu speichern, ohne sie vorher zu normalisieren.

FAQ zum UUID-Generator

Wie erzeuge ich eine UUID?
UUID-Generator öffnen, klicken — fertig. Im Code bringen die meisten Plattformen das eingebaut mit: crypto.randomUUID() in Browsern und Node.js, uuid.uuid4() in Python, UUID.randomUUID() in Java.
Wofür wird eine UUID verwendet?
Überall dort, wo ein System einen weltweit eindeutigen Identifier braucht, ohne sich mit einem Server abzustimmen. Typische Einsätze: Primärschlüssel in Datenbanken, IDs für REST-Ressourcen, Event-IDs in verteilten Systemen, Correlation-IDs im Logging und anonyme User-IDs.
Sind UUID und GUID dasselbe?
Im Entwickleralltag ja — sie meinen denselben 128-Bit-Identifier. *GUID* ist der Begriff aus der Microsoft-Welt; *UUID* ist der Name aus der IETF-Spezifikation (RFC 4122, aktualisiert durch RFC 9562, das v6/v7/v8 ergänzt) und in den meisten anderen Plattformen.
Welche UUID-Version soll ich nehmen?
Für allgemeine Zufalls-IDs nimm UUID v4. Wenn du zeitsortierte IDs willst, die sich gut als Datenbank-Primärschlüssel eignen, nimm UUID v7. v3 / v5 nur dann, wenn du gezielt deterministische IDs aus einem Namen brauchst.
Können zwei UUIDs kollidieren?
Theoretisch ja, aber bei sauber erzeugten UUIDs ist die Wahrscheinlichkeit verschwindend gering — selbst wenn du 85 Jahre lang jede Sekunde eine Milliarde v4-UUIDs erzeugst, liegt die Kollisionswahrscheinlichkeit unter eins zu einer Milliarde.
Sollte man UUIDs als String speichern?
Strings sind in Ordnung und portabel. Viele Datenbanken bieten zusätzlich einen nativen UUID-Typ, der den Wert als 16 Bytes ablegt — halber Speicherbedarf und schnellere Vergleiche. Nimm das Format, das zu deiner Datenbank und deinem Tooling passt.

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