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DataCamp vs Dataquest (2026): Welches solltest du wählen?

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DataCamp gewinnt bei Breite, Video und einem sanften, spielerischen Einstieg; Dataquest gewinnt bei Tiefe, projektlastiger Praxis und dem Zwang, echten Code selbst zu schreiben. Beide sind kostenpflichtig, mit kostenpflichtigen Zertifikaten.

Wähle DataCamp für geführte Vielfalt und Schwung, Dataquest für tiefere eigenständige Praxis - oder starte kostenlos mit einer praxisnahen Plattform für allgemeines Programmieren, die dir trotzdem ein kostenloses, auf LinkedIn teilbares Zertifikat gibt.

DataCamp vs Dataquest: Was ist der Unterschied?

DataCamp und Dataquest sind beide Online-Plattformen zum Erlernen von Data Science - Python, R, SQL, Statistik und maschinelles Lernen - gedacht für Menschen, die in Rollen als Data Analyst, Data Scientist oder Data Engineer einsteigen wollen. Sie decken weitgehend dieselben Fähigkeiten ab, daher ist die eigentliche Entscheidung nicht, was sie lehren, sondern wie sie es lehren. Wenn du nur die Sprache selbst brauchst, deckt unser kostenloser Python-Kurs zuerst die Grundlagen ab.

DataCamp setzt auf kurze Videos, gefolgt von interaktiven Lückentext-Coding-Übungen - poliert, spielerisch und freundlich für Anfänger, die geführten Schwung mögen. Dataquest verfolgt den gegenteiligen Ansatz: gar kein Video. Seine Lektionen sind textbasiert und drängen dich, mehr Code selbst zu schreiben, mit projektlastigen Pfaden, die echte Analyst-Arbeitsabläufe widerspiegeln. Wenn du auch einen breiteren Blick auf Nachweise willst, sieh dir unseren Vergleich DataCamp vs Coursera an.

DataCamp vs Dataquest auf einen Blick

Ein fairer Direktvergleich der beiden Daten-Lernplattformen anhand der Faktoren, die tatsächlich entscheiden, welche zu dir passt. Beide lehren Python, R und SQL für die Datenarbeit - sie unterscheiden sich vor allem darin, wie sie es lehren.

MerkmalDataCampDataquest
FormatKurze Videos + interaktive Übungen im BrowserTextbasierte Lektionen, kein Video, selbst geschriebenes Coding
Am besten fürGeführte Vielfalt, schnelle Erfolge, spielerisches TempoTiefere eigenständige Praxis und echte Arbeitsabläufe
KatalogumfangGroß - Hunderte Kurse, viele LernpfadeKleiner, stärker fokussierte Karrierepfade
ProjekteGeführte Projekte verfügbarProjektlastig, weniger an die Hand genommen
PreiseEtwa $12-25/Monat bei jährlicher AbrechnungEtwa $25-50/Monat, Jahrespläne günstiger
ZertifikateAbschlusszertifikate; kostenpflichtigAbschlusszertifikate; kostenpflichtig
Kostenlose StufeErstes Kapitel der Kurse kostenlosBegrenzte kostenlose Lektionen, danach kostenpflichtig

Vor- und Nachteile auf einen Blick

Anstatt einen Gewinner zu küren, hier, wo jede Plattform wirklich vorn liegt. Die meisten davon sind echte Kompromisse, keine Mängel.

Wo DataCamp gewinnt

  • Viel größerer Katalog - Hunderte Kurse und Dutzende Skill-/Karrierepfade
  • Video + interaktive Übungen passen zu visuellen Lernenden und absoluten Anfängern
  • Polierte, spielerische Erfahrung, die die Motivation Tag für Tag hochhält
  • Breite Sprachabdeckung (Python, R, SQL, Excel, Tableau, Power BI und mehr)
  • Mobile App und kurze Kapitel erleichtern das Üben in kurzen Sitzungen

Wo Dataquest gewinnt

  • Lektionen ohne Video, Text zuerst, die dich drängen, mehr Code selbst zu lesen und zu schreiben
  • Projektlastige Pfade, die echte Analyst- und Data-Engineer-Arbeitsabläufe besser widerspiegeln
  • Erzwingt eigenständiges Codieren statt Lückentexte, was tieferes Behalten aufbaut
  • Straffere, fokussiertere Karrierepfade mit weniger Füllinhalten
  • Realistische Umgebung - du arbeitest früher mit echten Datensätzen und Werkzeugen

Preise: was du tatsächlich zahlst

Beide sind Abo-Plattformen ohne dauerhafte kostenlose Stufe, und die Preise verschieben sich durch häufige Aktionen - behandle diese als Näherungswerte.

  • DataCamp - rund $12-25/Monat bei jährlicher Abrechnung; ein begrenztes kostenloses erstes Kapitel jedes Kurses lässt dich vor dem Bezahlen reinschnuppern.
  • Dataquest - rund $25-50/Monat, wobei die jährliche Abrechnung die effektiven Monatskosten senkt; eine Handvoll kostenlose Lektionen sind vor der Bezahlschranke verfügbar.

Das ehrliche Fazit: auf strikt monatlicher Basis ist DataCamp meist das günstigere der beiden, aber beide belohnen ein Jahres-Commitment stark. Wenn das Budget den Ausschlag gibt und du nur Grundlagen willst, schlägt keines eine wirklich kostenlose Option.

Lehrstil und Inhaltstiefe

DataCamps Stärke ist Breite und Sanftheit. Seine kurzen Videos senken die Einstiegshürde, und die interaktiven Übungen geben schnelles, befriedigendes Feedback. Der Kompromiss, auf den manche Lernende stoßen, ist, dass das Lückentext-Format dich einen Kurs abschließen lassen kann, ohne dass du danach denselben Code aus einer leeren Datei schreiben könntest - genau hier hilft echten Code in einem Python-Playground auszuführen, um das Gelernte zu festigen.

Dataquests Stärke ist Tiefe und Eigenständigkeit. Da es kein Video gibt und du mehr Code selbst schreibst, erzeugt es tendenziell stärkeres Behalten und ein berufsnäheres Skillset - um den Preis, schwerer, langsamer und weniger an die Hand nehmend zu sein. Anfänger, die Ermutigung brauchen, finden es manchmal einschüchternd; selbstgesteuerte Lernende lieben es meist.

Zertifikate und LinkedIn

Beide Plattformen stellen Abschlusszertifikate für Kurse und Karrierepfade aus, und bei beiden sind sie kostenpflichtig - sie liegen hinter dem Abo, und keines ist ein akkreditierter akademischer Nachweis. Sie sind nützlich als Signal, dass du ein Thema studiert hast, aber Arbeitgeber gewichten die Projekte, die du gebaut hast, weit stärker als das Zertifikat selbst.

Gut zu wissen, falls dir Zertifikate wichtig sind: Coddy stellt ebenfalls Zertifikate aus, und sie sind zu 100 % kostenlos - öffentlich überprüfbar, mit einer Ein-Klick-Schaltfläche "Add to LinkedIn profile", die sich genau wie bei einer kostenpflichtigen Plattform verhält. Coddy ist allgemeine Programmierung statt spezifisch auf Data Science ausgerichtet, aber der Nachweis selbst kostet nichts.

DataCamp und Dataquest sperren ihre Zertifikate beide hinter einem Abo. Der ehrliche Kompromiss: Du zahlst für die Tiefe des Daten-Lehrplans, nicht für das Zertifikat - das im Grunde ein bezahltes Nebenprodukt des Kursabschlusses ist.

Für wen sich welche Plattform am besten eignet

Bring die Plattform mit deiner tatsächlichen Lernweise in Einklang:

  • Wähle DataCamp, wenn du Anfänger bist und geführte Vielfalt, Video-Erklärungen, spielerische Motivation und den breitesten Katalog zum Erkunden willst.
  • Wähle Dataquest, wenn du selbstgesteuert bist, Code lieber liest und schreibst als zuschaust und projektlastige Praxis willst, die echte Datenjobs widerspiegelt.
  • Wähle (vorerst) keines, wenn du überhaupt keine Programmiergrundlagen hast - starte zuerst mit einer kostenlosen, praxisnahen Plattform für allgemeines Programmieren - sogar den Python-Grundlagen - und spezialisiere dich dann.

Wenn du noch überlegst, ob strukturierte Kurse überhaupt der richtige Weg sind, vergleicht unsere Übersicht der besten Seiten zum Programmierenlernen das breitere Feld.

Das Fazit: welches solltest du wählen?

Wähle DataCamp, wenn du Breite, Schwung und einen sanften Einstieg mit Video willst - es ist die bessere Wahl für Anfänger in der Frühphase und für Menschen, die gern viele Themen erkunden.

Wähle Dataquest, wenn du am Ende wirklich in der Lage sein willst, Daten-Arbeitsabläufe eigenständig zu codieren - sein Text-zuerst-, projektlastiger, Selber-schreiben-Ansatz baut tiefere, berufsreifere Fähigkeiten auf, auch wenn es schwerer ist. Keines ist falsch; sie sind für unterschiedliche Lernende gebaut.

Eine kostenlose, praxisnahe Alternative zu beiden

Wenn du noch am Anfang deines Wegs stehst - oder dir breite Programmiergrundlagen durch praktisches Tun aneignen willst, bevor du dich auf Daten spezialisierst - solltest du wissen, dass es eine kostenlose dritte Option gibt. Coddy ist darauf ausgelegt, schon ab der ersten Lektion echten Code im Browser zu schreiben und auszuführen, ohne Einrichtung und ohne Kreditkarte zum Start.

Coddy ist kein Data-Science-Spezialist wie DataCamp und Dataquest, deckt aber die Grundlagen von Python, SQL und Programmierung ab, die jene Lernpfade voraussetzen - und du gehst trotzdem mit einem Nachweis hinaus:

  • Kostenloser Start, keine Kreditkarte, läuft vollständig im Browser
  • Jeder Kurs ist interaktiv - du tippst und führst echten Code aus, statt Videos zu schauen
  • Ein kostenloses, öffentlich überprüfbares Zertifikat zum Abschluss
  • Mit einem Klick "Add to LinkedIn profile" - derselbe Ablauf, für den kostenpflichtige Plattformen Geld verlangen
  • Lerne durch Tun, mit sofortigem Feedback bei jedem Schritt

Das schließt sich nicht gegenseitig aus. Viele Lernende nutzen Coddy, um kostenlos Programmiergrundlagen aufzubauen, und wechseln dann zu DataCamp oder Dataquest für tiefe, fachspezifische Daten-Lernpfade, sobald sie wissen, dass sie es ernst meinen.

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DataCamp vs Dataquest – Häufige Fragen

Was ist besser, DataCamp oder Dataquest?
Keines ist allgemein besser - es hängt davon ab, wie du lernst. DataCamp ist besser, wenn du einen großen Katalog, kurze Video-Erklärungen, spielerisches Tempo und viel geführte Vielfalt willst. Dataquest ist besser, wenn du lernst, indem du mehr Code selbst schreibst, Text gegenüber Video bevorzugst und projektlastige Praxis willst, die echte Daten-Arbeitsabläufe widerspiegelt. Wähle DataCamp für Breite und Schwung; wähle Dataquest für Tiefe und Eigenständigkeit.
Ist DataCamp oder Dataquest günstiger?
Sie liegen in einem ähnlichen Bereich und die Preise ändern sich häufig, behandle diese also als Näherungswerte. DataCamp liegt im Jahresplan grob bei $12-25/Monat; Dataquest liegt grob bei $25-50/Monat, wobei die jährliche Abrechnung die effektiven Kosten senkt. Beide laufen häufig Aktionen, prüfe also die aktuellen Preise und vergleiche die Jahresoptionen statt der monatlichen.
Sind DataCamp- und Dataquest-Zertifikate für Arbeitgeber von Bedeutung?
Beide stellen Abschlusszertifikate aus, keine akkreditierten Abschlüsse, und sie sind kostenpflichtig (hinter dem Abo). Arbeitgeber sehen sie als Beleg dafür, dass du ein Thema studiert hast - ein nettes Plus im Lebenslauf, kein Nachweis, der dich allein zum Job verhilft. Weit stärker zählt das Projektportfolio, das du unterwegs aufbaust, und genau dort helfen Dataquests Projektfokus und DataCamps geführte Projekte beide.
Was ist eine gute kostenlose Alternative, um zuerst programmieren zu lernen?
Wenn du Programmiergrundlagen aufbauen willst, bevor du dich auf Daten spezialisierst, ist Coddy eine starke kostenlose, praxisnahe Option. Du schreibst und führst schon ab der ersten Lektion echten Code im Browser aus, ohne Einrichtung und ohne Kreditkarte - von Variablen und Schleifen an, und du erhältst ein kostenloses, öffentlich überprüfbares Zertifikat mit einer Ein-Klick-Schaltfläche "Add to LinkedIn profile". Viele Lernende nutzen Coddy für kostenlose Grundlagen und wechseln dann zu DataCamp oder Dataquest für tiefe Daten-Lernpfade.
Gibt Coddy Zertifikate, die du zu LinkedIn hinzufügen kannst?
Ja. Coddy stellt kostenlose Zertifikate aus, wenn du einen Kurs abschließt - sie sind öffentlich und überprüfbar, und es gibt eine Ein-Klick-Schaltfläche "Add to LinkedIn profile", die genau wie bei einer kostenpflichtigen Plattform funktioniert. Anders als bei DataCamp und Dataquest, wo das Zertifikat hinter einem Abo liegt, kosten Coddys Zertifikate nichts.
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