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Namenskonventionen

Teil des Abschnitts Grundlagen der C#-Journey von Coddy. Lektion 12 von 69.

Namenskonventionen sind für Programmierer wie die Verkehrsregeln. Sie helfen dabei, Code übersichtlich und verständlich zu halten.

Stell dir vor, Straßenschilder wären alle zufällig und uneinheitlich. Das wäre Chaos! Ebenso kann Code ohne Namenskonventionen unordentlich und verwirrend werden.

In C# ist die Einhaltung einheitlicher Benennungskonventionen entscheidend für das Schreiben von sauberem, wartbarem und kollaborativem Code. Hier sind einige wichtige Konventionen, die du beachten solltest:

  • PascalCase: Verwende es für Klassennamen, Methodennamen und Eigenschaftsnamen. Jedes Wort beginnt mit einem Großbuchstaben, z. B. MyClass, CalculateTotal, FirstName.
  • camelCase: Verwende es für lokale Variablen und Methodenparameter. Das erste Wort beginnt mit einem Kleinbuchstaben, und jedes nachfolgende Wort beginnt mit einem Großbuchstaben, z. B. myVariable, customerName, calculateTotal.
  • _underscorePrefix: Verwende es für private Felder (Variablen innerhalb einer Klasse). Beginne mit einem Unterstrich, gefolgt von camelCase, z. B. _myPrivateField, _customerAge.
  • UPPER_CASE: Verwende dies für Konstanten. Alle Buchstaben werden großgeschrieben, und Wörter werden durch Unterstriche getrennt, z. B. MAX_VALUE, PI, DEFAULT_TIMEOUT.

Hier sind einige zusätzliche Tipps:

  • Verwende beschreibende Namen, die den Zweck der Variable oder Methode eindeutig erkennen lassen.
  • Vermeide Abkürzungen oder Akronyme, es sei denn, sie sind im Kontext deines Codes allgemein verständlich.
  • Halte dich in deinem gesamten Projekt konsequent an die von dir gewählten Konventionen.

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