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Wie Schlagen funktioniert

Teil des Abschnitts Grundlagen der Chess-Journey von Coddy. Lektion 20 von 41.

Du weißt, wie sich jede Figur bewegt. Schlagen fügt nichts Neues hinzu, das du lernen musst: Ein Schlagzug ist einfach ein normaler Zug, der auf einem Feld landet, auf dem eine gegnerische Figur steht. Deine Figur nimmt das Feld ein; die gegnerische Figur wird vom Brett genommen und bleibt für den Rest der Partie vom Brett. Hier schlägt der Turm den Springer auf d5 (Schachspieler schreiben das als Rxd5):

Weißer Turm auf d1 schlägt den schwarzen Springer auf d5

Der Turm gleitet die d-Linie hinauf nach d5. Der Springer verlässt das Brett; der Turm bleibt auf seinem Feld.

Eine Figur kannst du niemals schlagen: deine eigene. Eine eigene Figur auf dem Weg ist einfach eine Mauer. Dieser Läufer würde gerne seine Diagonale hinaufziehen, aber sein eigener Bauer auf e3 hält ihn ein Feld vorher auf, und den Bauern zu schlagen ist keine Möglichkeit:

Weißer Läufer auf c1, der durch seinen eigenen Bauern auf e3 blockiert ist

Der Läufer auf c1 erreicht d2 und bleibt dort stehen. Sein eigener Bauer auf e3 blockiert die Diagonale, und eigene Figuren werden niemals geschlagen.

Eine weitere Sache, die Anfänger oft annehmen: Beim Schach ist Schlagen niemals Pflicht. Wenn ein Schlagzug eine schlechte Idee ist, steht es dir völlig frei, stattdessen etwas anderes zu spielen. Die Regeln bieten lediglich die Möglichkeit zum Schlagen an; ob es klug ist, ist die ganze Kunst des Spiels, und sie beginnt in der nächsten Lektion.

Probier es selbst

Der weiße Turm auf d1 möchte den schwarzen Springer schlagen. Klicke auf das Feld, auf dem der Turm landen muss, um dies zu tun.

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