Der Sprung des Springers
Teil des Abschnitts Grundlagen der Chess-Journey von Coddy. Lektion 11 von 41.
Lerne die Figur kennen, die wie ein Pferd geformt ist: den Springer und den eigenartigsten Zug im Spiel. Keine geraden Linien, keine Diagonalen. Der Springer zieht in einer L-Form, und von einem freien Feld in der Mitte aus hat er genau acht mögliche Zielfelder:
Der Springer auf d4 und seine acht Zielfelder: b3, b5, c2, c6, e2, e6, f3 und f5.
So liest du das L: zwei Felder entlang einer Linie oder Reihe, dann ein Feld zur Seite. Zwei, dann eins, jedes Mal, niemals mehr und niemals weniger:
Ein Sprung, in Zeitlupe dargestellt: zwei Felder quer bis f4, ein Feld nach oben, und auf f5 landen.
Der L-Sprung hat ein schönes verborgenes Muster: Ein Springer landet immer auf der entgegengesetzten Farbe. Der Springer oben steht auf dem dunklen Feld d4, und alle acht Zielfelder sind hell. Springe noch einmal, und er steht wieder auf einem dunklen Feld. Sieh dir nun den Springer auf seinem Ausgangsfeld an:
Von seinem Ausgangsfeld g1 kann der Springer nach e2, f3 oder h3 springen.
Du wirst die Züge genau so hören, wie diese Reise sie ansagt: Der Springer springt nach f3. Finde g1, gehe zwei nach oben und einen nach links, und du hast bereits den beliebtesten ersten Springerzug im Schach gespielt.
Probier es selbst
Klicke auf ein beliebiges Feld, auf das der Springer auf d4 springen kann.
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