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Springer am Rand

Teil des Abschnitts Grundlagen der Chess-Journey von Coddy. Lektion 13 von 41.

Der Sprung des Springers ist kurz, daher ist dem Springer sein Feld wichtiger als jeder anderen Figur. Im Zentrum ist das Leben gut: Jeder der acht L-Züge bleibt auf dem Brett.

Springer auf d4 mit seinen acht hervorgehobenen Zielfeldern

Ein Springer im Zentrum: acht Zielfelder.

Schiebe den Springer nun an den Rand des Bretts, den Rand. Die Hälfte seiner Ls zeigt jetzt vom Brett weg, und außerhalb des Bretts ist kein Feld:

Springer auf h4 mit nur vier hervorgehobenen Zielfeldern

Am Rand bleiben nur vier Sprünge übrig: f3, f5, g2 und g6. Die anderen vier Ls würden das Brett verlassen.

Und die Ecke ist das traurig­ste Feld, das ein Springer besitzen kann:

Springer auf a1 mit nur zwei hervorgehobenen Zielfeldern

Von der Ecke aus bleiben genau zwei Sprünge: b3 und c2.

Acht in der Mitte, drei oder vier am Rand, zwei in der Ecke: dieselbe Figur, viermal schwächer. Schachspieler fassen all das jetzt in einem merkenswerten Reim zusammen: Ein Springer am Rand bringt Kummer und Schand. Wenn deine Springer die Wahl haben, lenke sie zur Mitte.

Probier es selbst

Dieser Springer wurde ganz in die Ecke gedrängt. Klicke auf ein Feld, auf das er von a1 aus springen kann.

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